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ETF-Dachfonds ideal auch für Börseneinsteiger

ETFs (Exchange Traded Funds, auch Indexfonds genannt) erfreuen sich seit Jahren international wachsender Beliebtheit. Hierzulande sind sie auch ein der Liebling der Verbraucherschützer, werden Börseneinsteigern als besonders kostengünstige und einfache Investments regelmäßig empfohlen. Doch Vorsicht: Wer in der Vergangenheit auf ein ETF im falschen Markt setzte, musste häufig sogar längerfristig Verluste einstecken. Deutlich besser schnitten sogenannte ETF-Dachfonds ab, wie der Fondsdiscounter fonds-super-markt.de in einer von Maklerpool BCA erstellten Studie belegt.

„Ein ETF-Dachfonds bietet nicht nur Kosten- und Steuervorteile, sondern vor allem eine bessere Performance“, sagt Marco Kantner, Geschäftsführer des fonds-super-markt.de. Dafür sorgt bei den besten ETF-Dachfonds ein automatisiertes Trendfolgemodell, das die Trends in den Märkten erkennt und auf dieser Basis die erfolgversprechendsten ETFs kauft oder verkauft. „Wer sich als Anleger nicht ständig mit der aktuellen Lage an den internationalen Aktienmärkten befassen will, für den ist ein ETF-Dachfonds eine bequeme und rentierliche Anlage“, so Kantner auf einer Präsentation in Frankfurt/Main.

Er erläuterte die Vorteile am Beispiel des ETF-Dachfonds Veri ETF-Dachfonds (P), WKN 556167, ISIN DE0005561674, des ältesten in Deutschland zugelassenen ETF-Dachfonds: Seit Auflage am 2. April 2007 lag die Gesamtrendite bei 37,7 Prozent. Damit landete der Fonds klar vor dem weltweiten Leitindex MSCI World (14,1 Prozent). Nikkei (minus 7,7 Prozent) und Euro Stoxx (minus 36 Prozent) lieferten in diesem Zeitraum sogar deutliche Verluste. Werden die Dividendenzahlungen berücksichtigt, lag einzig der S&P 500 NR mit 46,8 Prozent vor dem Veri ETF-Dachfonds (P); der Dax, in dem die Dividendenzahlungen automatisch eingehen, wurde mit 26,2 Prozent klar distanziert. „Als Anleger auf einen einzelnen Aktienindex zu setzen, gleicht einem Lotteriespiel“, sagt Kantner: „Wer Glück hat, lag in der Vergangenheit nur wenig besser als ein ETF-Dachfonds; wer dagegen Pech hat, muss häufig sogar Verluste wegstecken.“ Unerfahrenen Anlegern oder Anlegern, die ihre Investments nicht aktiv verfolgen, blind die Anlage in ETFs auf Aktienfonds zu empfehlen, sei „unverantwortlich“, so Kantner.

Im Gegensatz zu den Aktien-ETFs, die mit den Kursen der Aktien schwanken, ist die Volatilität (Schwankungsintensität) des Veri ETF-Dachfonds (P) deutlich geringer, da er (wie fast alle ETFDachfonds) auch in sichereren Anlageklassen wie Staatsanleihen oder Pfandbriefen investiert. Während der Dax eine Volatilität von 24,4 Prozent aufwies, schnitt der ETF-Dachfonds mit 10,4 Prozent deutlich besser ab als die wichtigsten internationalen Aktienindizes. Auch bei der risikoadjustierten Rendite (Sharpe Ratio) lag der ETF-Fonds mit 0,25 deutlich vor den großen Indizes. Die geringere Volatilität sorgt nicht nur für besseren Schlaf der Anleger, sondern auch für finanzielle Vorteile, wenn zwischendurch Kasse gemacht werden soll oder der Anleger gar gezwungen ist, auf sein Erspartes zuzugreifen. Trotz der Kurseinbrüche nach 2008 (Finanzkrise) und der Eurokrise 2011 betrug der maximale „Drawdown“ (der zwischenzeitliche Maximalverlust seit 2007) nur 19,6 Prozent – die großen Aktienindizes verloren mehr als 47 Prozent. Die längste Verlustperiode betrug beim ETF-Dachfonds nur 4 Jahre, beim Dax waren es beispielsweise 6 Jahre und 9 Monate.

Im Gegensatz zum typischen Privatanleger legt der Dachfonds die Gelder extrem flexibel an. So wies der Veri ETF-Dachfonds (P) in den letzten Jahren eine Umschlagshäufigkeit von 560 Prozent p.a. auf. Das Portfolio wurde also praktisch 2,8mal „runderneuert“. Dies geschieht zu den günstigen Konditionen von institutionellen Investoren von rund 0,03 Prozent je Kauf oder Verkauf. Insgesamt liegen so die Transaktionskosten im Dachfonds bei nur 0,17 Prozent. Zum Vergleich: Der Kunde eines Onlinebrokers muss bei Kosten je Transaktion von 0,35 Prozent pro Jahr 1,96 Prozent für ein solch aktives Trading aufwenden.

Während der Zinseszinseffekt am Rentenmarkt bei Null- oder gar Negativzinsen wegfällt, spielt dieser Renditeturbo bei ETF-Dachfonds noch voll seine Vorteile aus. Durch den Steuervorteil fällt der Zinseszinseffekt noch größer aus, da die Kapitalertragsteuer von 25 Prozent erst fällig wird, wenn der Fonds verkauft wird. Wer 10.000 Euro investiert, kommt bei einer angenommenen jährlichen Rendite von 6 Prozent nach fünf Jahren auf einen Nettoerlös von 12.537 Euro. Vom Bruttogewinn von 3382 Euro gehen 25 Prozent Kapitalertragsteuer ab. Wer dagegen sein selbst gemanagtes ETF-Depot jährlich nur einmal umschlägt, bei dem schmälert die Steuer die Rendite nicht nur einmal, sondern jedes Jahr um 25 Prozent. Von den 6 Prozent bleiben dem Anleger damit nur 4,5 Prozent. Somit fällt der Nettogewinn mit 2462 Euro um 75 Euro niedriger aus. Dieser Zinseszinseffekt wirkt umso stärker, je länger die Anlagedauer im Dachfonds ist. Nach 10 Jahren beläuft sich die Renditedifferenz in der Musterrechnung auf 401 Euro, nach 15 Jahren sogar auf 1121 Euro.

„Dank höherer Performance, niedrigerer Kosten und größerer Flexibilität bieten ETF-Dachfonds gerade für Börseneinsteiger und klassische Privatanleger eine Anlagealternative zum Nullzinsssparen“, fasst Kantner das Ergebnis der Studie zusammen. Der Anfangs 2015 gestartete www.fonds-super-markt.de hat sich in kurzer Zeit dank eines rasanten Wachstums zu einem der größten deutschen Fondsdiscounter entwickelt. Über das Portal www.fonds-super-markt.de werden mehr als die Hälfte der rund 22.000 in Deutschland zugelassenen Investmentfonds ohne Ausgabeaufschlag angeboten.